Freitag, 19. November 2010

Goldene Hochzeit

Dies ist ein Minialbum, das ich aus einem Papp-Bilderbuch gemacht habe. Ich wollte ein kleines Mitbringsel anstelle von Blumen. Mir hat es richtig Spaß gemacht, daran zu arbeiten. 50 Jahre auf 5 Fotos zu reduzieren ist schon recht krass - vor allem, wenn man wie ich, unzählige Fotos von jedem Ereignis macht. Manchmal ist weniger eben mehr (oder doch öfter?). Leider bin ich kein besonderes Licht, was das Journaling angeht. Um etwas wirklich bedeutungsvolles zu sagen, brauche ich viel Zeit zum Nachdenken. Die ist im Moment leider nicht drin. Also habe ich mich einfach auf ein paar Fakten beschränkt.
Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht: Meine Scrap-Werke finde ich meistens ganz gut, bis ich sie mit meinen Worten verziert habe. Dann braucht es eine Weile, ehe ich mich an diesen Anblick gewöhnt habe. Ich weiß nicht, ob es der Inhalt oder die Schrift des Journaling ist - es verändert die Arbeit total.
Das Material des Minis ist größtenteils aus der Serie "Kioshi" von Basic Gray. In die Farben hatte ich mich sofort verliebt. Die größeren Blüten habe ich mit Stanzern gearbeitet, die Buchkanten sind dem Anlass entsprechend mit Gold geinkt (das Scrapbook-Latein klingt schon manchmal komisch....).
Hier nun die Fotos:









Montag, 1. November 2010

Ein Minialbum

Da ich in der letzten Zeit Urlaub hatte, habe ich Zeit gehabt, ein Minialbum zu scrappen. Als ich den Rohling sah, wusste ich sofort, dass er perfekt zu den Fotos von Schwiegervaters Geburtstag passte. Also bestellt und los gelegt!
So, wie ich das Album in meinem Kopf vor mir sah, ist es nicht geworden. Zwischen Phantasie und Realität ist eben immer ein Unterschied. Und natürlich zwischen den Materialien, die ein Laden bietet und denen, die mein Arbeitszimmer vorhält. Dennoch bin ich inzwischen ganz zufrieden mit dem Werk und denke, dass es ein schönes Weihnachtsgeschenk sein wird. Also: Psst! Nicht weitersagen!

Mir fällt es immer schwer, mich für wenige Fotos zu entscheiden. Meist müssen viele Bilder auf eine Seite, was das Layouten nicht gerade erleichtert. Darum habe ich mich für Collagen entschieden und diese mit ein paar Akzenten aufgepeppt. Es sind sozusagen Hybridseiten geworden. Hier nun einige Fotos des Albums. Das erste zeigt allerdings mein Zimmer, wenn alles mit Material und Werkzeug belegt ist....









Montag, 20. September 2010

Das Zweite große Papierlayout!

Als ich den Sketch von neulich Freitagabend bei Scrapfriends sah, kam mir sofort dieses Foto in den Sinn. Ich hatte es schon Digital verscrapt, aber irgendwie sollte es dieses Foto sein. Als ich es gedruckt hatte, war es eigentlich viel zu groß für den Sketch, aber das ist ja nur eine Anregung. Und hier nun, was ich daraus gemacht habe und den "Vorgänger".

"Geschwister sind einander so nah wie Hände und Füße." Vietnamesisches Sprichwort





Ein Babyalbum der besonderen Art

Dies ist mein erstes Minialbum, hergestellt als Geburtstagsgeschenk im doppelten Sinne. Es ist doch erstaunlich, wie schnell so ein Album fertig werden kann, wenn ein Termin dahinter steht.

Albumcover





Taschen für weitere Fotos und Erinnerungsstücke

Dienstag, 14. September 2010

Mein erstes großes echtes Papierlayout :-)


Dies LO ist nach einer Samstagschallenge auf Scrapfriends entstanden. Ein Titel von Frank Ramond als Inspiration....

Freitag, 10. September 2010

Nun also doch....

....eigentlich wollte ich gar kein Scraplog beginnen, aber irgendwie reitet es mich doch. Hier kommt also mein Scraplog.

Ich "scrappe" schon viele Jahre - um genau zu sein seit 1984 - auf die eine oder andere Art mal mehr, mal weniger. Kreativ sein ist für mich eine Lebensnotwendigkeit und ich habe schon alles gemacht, was man nur denken kann: Malen mit und auf sämtlichen Materialien, dichten, Fensterbilder jeder Sorte, nähen (für die Kinder und mich); ich habe Puppen hergestellt, gestempelt, Karten und Briefpapier gestaltet, gestickt etc und immer wieder mit meinen Fotos "gespielt" und Alben für alles und jeden gestaltet.

Und dann...habe ich studiert, hatte weniger und weniger Zeit zum "Basteln" (Mann, 3 Kinder, Haushalt, Studium, Praktika, Nebenjob...........) aber dafür einen Computer :-).

So bin ich zum digitalen Scrapbooking gekommen: Kreativität auf kleinem Raum, ohne viel Unordnung zu machen und ohne viel Geld für Material ausgeben zu müssen. Seit 2002 bin ich dabei. 

Da ich zu den Menschen gehöre, die immer auf einen kreativen Schub vorbereitet sein müssen, hatten sich natürlich über die Jahre Berge von Material angesammelt, die nicht mehr zum Einsatz gekommen sind (die Aufzählung spare ich euch - das kann sich sicher jeder denken). In den letzten 2 Jahren ist es mir gelungen, mich von sämtlichem Bastelmaterial und -werkzeug zu trennen (außer meine Stempel). Welch eine Erleichterung! Viele kennen ja "Simplify your life" und die Maxime, sich von Ballast zu befreien. Ich habe es wirklich als Befreiung empfunden. Mein Job beansprucht viel Zeit, meine Familie den Rest, mein Computer ist die Plattform für meine Kreativität.

Doch: kaum war der ganze Bastelkram weg und mit ihm das schlechte Gewissen, nichts damit anzufangen, da juckten mir plötzlich die Finger. So ein kleines Album kann ich ja mal selbst herstellen. Und dem Reisejournal, das aus den Nähten platzt ein neues Cover verpassen. Und vielleicht doch mal ein händisches Layout gestalten.
Da war es zu spät! Jetzt füllen sich die Schränke wieder mit Bastelmaterial und ich achte streng darauf, nichts neu zu kaufen, was ich verschenkt habe :-).

Und damit hier nicht nur Bleiwüste erscheint folgen hier Bilder meines Reisejournals mit neuem Cover:

























Ein kleines Scrapbonbon...